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Neuigkeiten


QSIL erwirbt FCT Ingenieurkeramik GmbH

QSIL setz den strategischen Ausbau seiner Technologie- und Lösungskompetenz mit den Erwerb der FCT Ingenieurkeramik GmbH (FCTI) fort.

Mit den positiven Erfahrungen aus der Integration der QSIL Ceramics GmbH aus Auma-Weidatal zu Beginn dieses Jahres und dem Rückenwind des Stammgeschäfts, stehen den Kunden der QSIL Gruppe nun auch Produkte aus Nicht-Oxidkeramiken wie Aluminiumnitrid, Siliziumkarbid und Siliziumnitrid zur Verfügung.

Durch den Erwerb der FCTI erweitert die QSIL Gruppe ihr Produktangebot in der Ingenieurkeramik für ihre Kunden hin zu einer One-Stop-Shop-Lösung. Zudem stärkt QSIL mit FCTI ihre Geschäftsfelder Halbleitertechnik, Maschinenbau, Life Science und Luft- und Raumfahrt. Mit der QSIL Ceramics ist man in den Geschäftsfeldern Diagnostik und Sicherheitstechnik bereits sehr gut positioniert. Komplementiert wird das Lösungsangebot durch die Quarzglas-Standorte in Ilmenau und Winschoten, die sehr stark in der Halbleiterindustrie und Fiberoptics positioniert sind.

Michael Keitz, Vorstand der QSIL AG, zeigt sich höchst zufrieden mit dem Zugewinn aus Rauenstein. „Mit FCTI konnten wir ein Unternehmen für die QSIL gewinnen, das sehr innovativ und vorwärtsgewandt ist. Mit diesem Erwerb untermauern wir unser Leistungsversprechen an unsere Kunden: ‚Wir machen den Fortschritt möglich‘.“  

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Mehr Informationen zu FCTI: www.fcti.de


Wichtiger Schritt für Barat Ceramics

Barat Ceramics GmbH, Teil der QSIL Gruppe und Thüringer Hidden Champion, qualifizierte sich für die EU Gateway Business Mission Healthcare & Medical Technologies in Korea. Diese von der EU geförderte Initiative unterstützt mittelständische Unternehmen bei der Internationalisierung und Expansion in ausgewählte Auslandsmärkte. Barat Ceramics konnte sich mit einem überzeugenden Produktportfolio gegen andere Bewerber aus ganz Europa behaupten und an der nur 50 Unternehmen umfassenden Veranstaltung in Seoul teilnehmen. Vom 11. bis 15. März wurden im Rahmen einer Ausstellung sowie mit einem Messebesuch gezielt potenzielle Kunden und Geschäftspartner angesprochen. Dabei ist die Unterstützung der Europäischen Union hervorzuheben. Nicht nur bei der Vorbereitung und Durchführung, auch durch lokale Infrastruktur und Netzwerke sowie den persönlichen Einsatz des Botschafters der EU in Korea, Michael Reiterer, konnten die teilnehmenden Unternehmen bei der Geschäftsanbahnung profitieren.

Abgerundet wurde die Reise durch den Besuch der Medizintechnik-Messe KIMES, die wichtigste Industrieausstellung der Branche in Korea.

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Mehr Informationen zu Barat Ceramics: www.barat-ceramics.com


Projekt-Kick-Off: Verfahrens- und Technologieentwicklung zur additiven Fertigung strukturierter optischer Komponenten aus hochschmelzenden Gläsern mittels Hybrid-Stereolithographie

Mit einem Kick-Off-Treffen aller beteiligten Projektpartner startete heute das Verbundprojekt „Hybridglas SLA“ des Förderprogramms „Richtlinie des Freistaates Thüringens zur Förderung von Forschung, Technologie und Innovation (FTI)“ gefördert durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen für regionale Entwicklung.

Beteiligte Projektpartner sind das Leibniz-Institut für Photonische Technologien e.V, FCT Systeme GmbH, Qsil GmbH Quarzschmelze Ilmenau, BURMS 3D Druck Jena GmbH & Co. KG, Heraeus Quarzglas Bitterfeld GmbH & Co. KG (assoz. Partner) sowie die Ernst-Abbe-Hochschule Jena als Koordinator.

Im geplanten Vorhaben „Hybridglas-SLA“ soll eine neue und innovative additive Technologie zur Herstellung komplexer optischer Bauteile aus Quarzglas entwickelt und umgesetzt werden. Die Grundlage bildet ein patentiertes Verfahren, welches auf der Stereolithographie (SLA) beruht. Hierbei wird ein UV-aushärtendes Harz mittels Laserstrahlung selektiv belichtet und schichtweise, dreidimensionale Formkörper aufgebaut. Das Hybrid-SLA-Verfahren besteht aus einem zweistufigen Schichtprozess, bei dem modifizierte Glaspasten in dünnen Schichten aufgebracht und anschließend mit einem Druckkopf eine zweite Komponente hinzugefügt werden kann. Die Glaspasten bestehen aus einem fein-dispersen Feststoff (SiO2) sowie einem photosensitiven Binder und werden speziell für diesen Prozess entwickelt. Die simultane Verarbeitung unterschiedlich dotierter Pasten soll den Aufbau dreidimensional strukturierter Bauteile mit variabler Geometrie und Zusammensetzung ermöglichen.
Die erzeugten Bauteile werden thermisch entbindert und die resultierenden, porösen Grünkörper zunächst thermisch-chemisch gereinigt und getrocknet. Die Verglasung erfolgt unter Aktivgasatmosphäre in einem speziellen Gasdruck-Sinterofen, der im Rahmen des Vorhabens entwickelt wird. Das Anlegen eines hohen Gasdruckes ermöglicht dabei eine Verglasung bei reduzierter Temperatur und auf diese Weise eine formerhaltende Prozessführung. Nach einem Oberflächenfinish werden die so entstandenen Preformen zu strukturierten optischen Fasern verzogen, was ein absolutes Novum darstellt. Darüber hinaus sollen auch optische Komponenten exemplarisch gefertigt werden.
Das Projektkonsortium hat sich zusammengefunden und die Grundlage für eine enge Zusammenarbeit innerhalb der nächsten zwei Jahre geschaffen.


QSIL erwirbt Thüringer Traditionsunternehmen Barat Ceramics

Pünktlich zum Weihnachtsfest erfüllt sich der Werkstoffspezialist QSIL den nächsten Wachstumswunsch: Durch den Kauf des Keramikexperten aus Auma erreicht die QSIL Gruppe aus Ilmenau zukünftig die Umsatzmarke von 100 Millionen Euro. Barat Ceramics GmbH blickt auf eine ähnliche Vergangenheit wie QSIL zurück: Ausgegründet aus dem Kombinat VEB Keramische Werke Hermsdorf, hat sich die Gesellschaft in den letzten 25 Jahren zum gefragten Lösungsanbieter mit Produkten aus der technischen Spezialkeramik entwickelt.

Für QSIL Miteigentümer Stephan Behr hat die Akquisition neben der weiteren Diversifikation der Unternehmensgruppe und den wechselseitigen Chancen in Technik und Vertrieb auch eine persönliche Komponente. Er wurde in der Nähe von Auma geboren und hat einen Großteil seiner Jugend in Zeulenroda verbracht. Die „Thüringer Lösung“, wie er den Unternehmenskauf nennt, soll die Nähe der Standorte und kulturelle Gemeinsamkeiten zur Zusammenarbeit und zum gemeinsamen Wachstum nutzen.

Bis 2021 werden 5 Millionen Euro in den Standort Auma investiert und der internationale Vertrieb gestärkt. Michael Keitz, Finanzvorstand der QSIL, wird Thüringens Wirtschaftsminister, Wolfgang Tiefensee, bei dessen Besuch in Auma am 09.01.2019 fragen, wie die Unterstützung der Thüringer Landesregierung bei diesem Vorhaben aussehen kann. Nach dem erfolgreichen Wachstum der Gruppe mit Produktionsstandorten in Ilmenau, Auma und Winschoten (Niederlande) wird QSIL ab 2019 als „Großes Unternehmen“ eingestuft und ist damit – genau wie die großen DAX-Konzerne - von der Förderung einer deutlichen Kapazitätserweiterung ausgeschlossen.

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